30.11.2017 10:23

Freiburg fördert zertifizierte Dämmstoffe

Category: Bauszene

Die Stadt Freiburg fördert die energetische Sanierung von Wohngebäuden, neu ist die Förderung von umweltfreundlichen Dämmstoffen mit natureplus Siegel.

Energetische Sanierungen von Wohngebäuden lohnen sich weiterhin. Förderanträge können beim Umweltschutzamt auch für 2017 noch gestellt werden. Gefördert werden die Wärmedämmung von Wohngebäuden sowie Unterstützung von Energieberatern bei der Antragstellung auf Fördermittel der KfW-Bank und der L-Bank, die mit dem städtischen Programm kombinierbar sind. Neu im Freiburger Programm ist eine Förderung von umweltfreundlichen Dämmstoffen mit Blauem Engel oder natureplus-Siegel. Hierfür gibt es als zusätzlichen Bonus 10 Euro pro Quadratmeter gedämmte Fläche zur Grundförderung.

Auch die Umstellung auf umweltfreundliche Heizungen oder der Einbau eines Energiemanagementsystems werden gefördert. Neu ist, dass der Einbau von Blockheizkraftwerken (BHKW) noch besser bezuschusst wird. Zusätzlich zu dem bereits bestehenden "Vor-Ort-Check" als Erstberatung werden Energiekonzepte mit einer detaillierten ökonomischen und ökologischen Untersuchung gefördert. Auch eine fachliche Begleitung bei der Umsetzung eines BHKWs, ein so genannter BHKW-Lotse, wird bezuschusst. Zudem werden Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen gefördert, um die derzeit laufende Photovoltaik-Kampagne zu unterstützen.

Seit 2002, und damit seit 15 Jahren, unterstützt die Stadt Freiburg die energiebewusste Sanierung von Wohngebäuden. In den Jahren 2002 bis heute wurden bislang fast 3000 Anträge gestellt. Damit wurden 10,6 Prozent der Gebäude in Freiburg bezuschusst, davon nahezu die Hälfte für umfassende Sanierungen im Wärmeschutz. Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik: „Das Förderprogramm ist ein wesentlicher Baustein zur Erreichung der Freiburger Klimaschutzziele. Denn 65 Prozent des Energieverbrauchs von privaten Haushalten stammt aus dem Wärmebedarf für die Heizung.“ Weitere Förderungen gibt es für Solarwärme und ganz neu auch für umweltfreundliche, zertifizierte Dämmstoffe wie der Blaue Engel oder das natureplus-Siegel. Denkmalgeschützte Gebäude werden ebenfalls gefördert, in begründeten Fällen mit Ausnahmeregelungen bei den Standards.

Für den Baustein 1 Wärmedämmung muss der Antrag vor Auftragsvergabe gestellt werden, bei den anderen Anträgen reicht es nachträglich zusammen mit den Rechnungen. Weitere Details zu den Fördermöglichkeiten können Sie telefonisch beim Umweltschutzamt unter 0761 / 201-6142, Robert Voggesberger, oder Iris Basche unter 0761 / 201-6145 erfragen.


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