Zertifizierungsablauf

Hersteller können eine Zertifizierung bei der natureplus institute SCE mit einer genauen Angabe der Inhaltsstoffe und einer detaillierten Beschreibung des Herstellungsverfahrens beantragen. Die natureplus institute SCE entscheidet über die Zulassung zur Prüfung auf Grundlage der natureplus-Vergaberichtlinien und definiert einen Prüfplan. Der Hersteller beauftragt dann auf dieser Grundlage die notwendigen Prüfungen, die im Wesentlichen nach diesen Faktoren erfolgen:

• Inspektion der Fertigungsstätte/n mit Verifikation der Hersteller-Angaben und Probennahme

• Ökobilanz des Fertigungsprozesses unter Einhaltung von Richtwerten, z. B. für Primär- energieverbrauch und CO2-Emission

• Produktspezifische Laboruntersuchungen z. B. auf VOC- und Formaldehyd-Emissionen, Schwermetalle, Biozide und Verunreinigungen mit schädlichen Stoffen

• Analyse des Produkt-Lebenslaufes unter Beachtung umweltverträglicher Ressourcen-Gewinnung, sozialer Verantwortung und möglicher Wiederverwertung.

Sind alle Anforderungen erfüllt, vergibt die natureplus institute SCE das natureplus-Siegel und stellt ein zeitlich beschränktes Zertifikat aus. In festgelegten Abständen müssen die Prüfungen erneuert werden.

Die Kosten richten sich nach dem Prüfaufwand und sind unter www.natureplus-institute.eu zu finden. Für die Nutzung des natureplus-Siegels werden Lizenzgebühren berechnet.

News

In den vergangenen Wochen wurden einige neue Produkte mit dem natureplus®-Label ausgezeichnet.

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Anmeldefrist für die natureplus Fachkonferenz am 5. Juni im schweizerischen Volketswil endet am 28. Mai. 7 Referenten aus 3 Ländern.

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Wie man Ressourcenverknappung mit Leichtbauweisen entgegen treten kann, zeigt der Leitfaden „Leichtbau im Bauwesen“.

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In einem Forschungsprojekt entwickelte Leichtbau-Sandwichplatten haben die gleichen Eigenschaften wie Spanplatten, sind jedoch nur halb so schwer.

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