Zertifizierungsablauf

Hersteller können eine Zertifizierung bei der natureplus institute SCE mit einer genauen Angabe der Inhaltsstoffe und einer detaillierten Beschreibung des Herstellungsverfahrens beantragen. Die natureplus institute SCE entscheidet über die Zulassung zur Prüfung auf Grundlage der natureplus-Vergaberichtlinien und definiert einen Prüfplan. Der Hersteller beauftragt dann auf dieser Grundlage die notwendigen Prüfungen, die im Wesentlichen nach diesen Faktoren erfolgen:

• Inspektion der Fertigungsstätte/n mit Verifikation der Hersteller-Angaben und Probennahme

• Ökobilanz des Fertigungsprozesses unter Einhaltung von Richtwerten, z. B. für Primär- energieverbrauch und CO2-Emission

• Produktspezifische Laboruntersuchungen z. B. auf VOC- und Formaldehyd-Emissionen, Schwermetalle, Biozide und Verunreinigungen mit schädlichen Stoffen

• Analyse des Produkt-Lebenslaufes unter Beachtung umweltverträglicher Ressourcen-Gewinnung, sozialer Verantwortung und möglicher Wiederverwertung.

Sind alle Anforderungen erfüllt, vergibt die natureplus institute SCE das natureplus-Siegel und stellt ein zeitlich beschränktes Zertifikat aus. In festgelegten Abständen müssen die Prüfungen erneuert werden.

Die Kosten richten sich nach dem Prüfaufwand und sind unter www.natureplus-institute.eu zu finden. Für die Nutzung des natureplus-Siegels werden Lizenzgebühren berechnet.

News

Die Begründung für die Vergabe muss nicht mehr Bestandteil des Logos sein.

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Die Fachtagung im schweizerischen Volketswil rückte die Rolle von natureplus in europaweiten Zertifizierungs- und Fördersystemen in den Fokus.

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Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat ein Rahmenwerk für klimaneutrale Gebäude und Standorte entwickelt.

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Die Jahreshauptversammlung des natureplus Vereins brachte viele einstimmige Entscheidungen.

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